Lehrende:

Eine Frau mit kurzen Haaren, die eine Brille und eine Halskette trägt, lächelt und spielt Gitarre. Hinter ihr hängen drei Gitarren an der Wand.

ML Mag. Krisztina Groß / Deutsch-Wagram

Ukulele, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Gitarrenorchester, Bandleitung, Musikkunde





Eine Frau mit langen Haaren hält eine Gitarre und lächelt in die Kamera, trägt ein blaues gemustertes Oberteil.

ML Mag. Zsuzsanna Corazza / Strasshof und Deutsch-Wagram

Ukulele, Gitarre, E-Gitarre, E-Bass,

Wissenswertes

Wird unterrichtet als Vorbereitungsjahr für Gitarre ab 4 Jahren.

Die Ukulele eignet sich aufgrund ihrer handlichen Größe und der einfachen Saitenstruktur besonders gut für Kinder, die schon in jungen Jahren mit dem Musizieren beginnen möchten. Sie ist leicht zu greifen und ermöglicht schnelle erste Erfolgserlebnisse.

Die Ukulele hat in der Regel vier Saiten und ist ähnlich aufgebaut wie eine Gitarre. Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören der Korpus, der Hals, das Griffbrett, die Bünde, die Saiten und die Mechaniken zum Stimmen des Instruments.

Durch ihre überschaubare Größe und die einfache Handhabung ist die Ukulele ein idealer Einstieg in die Welt der Saiteninstrumente. Gleichzeitig vermittelt sie wichtige Grundlagen wie Rhythmus, Akkordspiel und musikalisches Zusammenspiel – Fähigkeiten, die später auch beim Erlernen der Gitarre von große Bedeutung haben.

AB WELCHEM ALTER KANN ICH MIT DER GITARRE BEGINNEN?

Ab ca. fünf Jahren kann man mit der Gitarre anfangen.

WELCHE UNTERRICHTSFORMEN GIBT ES?

Der Einzelunterricht findet in 25, 40 oder 50 Minuten-Einheiten statt. Für Anfänger im 1. Jahr reicht meist eine 25 Minuten Einheit.

WELCHES INSTRUMENT SOLL ICH BESORGEN?

Besprechen Sie den Kauf unbedingt mit der jeweiligen Lehrkraft! Dieser hilft gerne gerne bei der Instrumentenwahl und beim Aussuchen.


Wie ist das mit dem Üben?

Wie lange geübt werden sollte, hängt vom Alter und natürlich auch davon ab, wie geübt wird. Gerade am Anfang reichen oft schon 5 Minuten am Tag. Entscheidend ist nicht die Länge der Übezeit, sondern die Regelmäßigkeit.

Lieber jeden Tag ein kleines bisschen üben, als einmal in der Woche eine lange Übeeinheit. So werden die neuen Bewegungen und Stücke Schritt für Schritt vertraut und das Spielen macht immer mehr Freude.

Denn beim Üben gilt: Regelmäßigkeit macht den Meister!

Üben hat aber vielfältigen Wert: Abgesehen vom Spaß daran fördert die Musik die Vernetzung und die Leistung im Gehirn, die Intelligenz, das soziale Miteinander (Zusammenspielen, auf den anderen reagieren, einfühlen, zuhören, sich einbringen,… ), das Konzentrationsvermögen,... Üben ist eigentlich eine sehr meditative Tätigkeit. Es wird gelernt, ein „Problem“ von mehreren Seiten anzupacken (spielerisch, emotional, technisch,.. ) man lernt auch, dass man für die Dinge, die man gerne tut, auch konsequent sein muss. Das gilt nicht nur für Musik. Durch das Instrument erlernen lernt man auch viele andere Dinge im Leben

Über das Instrument

MEINE INSTRUMENTENFAMILIE:

Ein kleines braunes Ukulele mit einem schwarzen Griffbrett wird vor einem schwarzen Hintergrund gezeigt.

Saiteninstrumente

MEIN ALTER:

ca. 140 Jahre

MEINE GRÖSSE:

ca. 20cm x 54 cm

MEINE FARBE:

Holz, meistens Fichte oder Palisander. Es gibt es mich mittlerweile aber auch aus hochwertigem Plastik.

MEIN TONUMFANG:

c1-d3

MEINE VORFAHREN:

Laute, Gitarre, Cavaguinho.

MEINE VERWANDTEN:

Mandoline, Ukulele, E-Gitarre, E-Bass

ICH BESTEHE AUS:

Resonanzkörper, Griffbrett/Hals, Saiten, Mechanik

SO BRINGT MAN MICH ZUM KLINGEN:

wenn man eine Saite zupft, bringt man die Saiten zum Schwingen und sie dadurch zum Klingen.

SEHR GERNE SPIELE ICH GEMEINSAM MIT:

Flöte, Geige, Gesang oder mit eher nicht zu lauten Instrumenten.

MEINE LIEBLINGSMUSIK:

Liedbegleitung, Pop-Musik, Hawaiianische-Musik

WAS ICH BESONDERS MAG:

besondere Pflege brauchen meine Saiten, sie müssen mindestens einmal pro Jahr ausgewechselt werden und möglichst vor jedem Spielen gestimmt werden

WAS ICH ÜBERHAUPT NICHT MAG:

wenn man mich in die Sonne oder neben den Heizkörper stellt oder wenn ich nass werde

BESONDERHEITEN:

es gibt mich auch größer wie z.B. die Bass-Ukulele, oder sogar noch kleiner: Sopran-Ukulele

VERSCHIEDENE SPIELTECHNIKEN:

neben dem „normalen“ Zupfen kann man verschiedene Percussions-Effekte oder auch die sogenannten Flageolett-Töne, die wie Glöckchen klingen, auf mir spielen. Was besonders viel Spaß macht ist, wenn du auf mir Akkordbegleitung spielst und dazu singst.

WENN DU MIT MIR SPIELEN MÖCHTEST...

solltest du mindestens 4 Jahre alt sein.

DAS WÜNSCHE ICH MIR:

Dass du mit mir gemeinsam singst.


Geschichte

Ein Portugiese brachte 1879 die ursprüngliche Braguinha / Cavaguinho. von Madeira nach Hawaii, wo sie den Namen Ukulele bekam, was im Hawaiianischen soviel wie "hüpfender Floh" bedeutet. Wohl deswegen, weil die Hawaiianer den Eindruck der sich schnell über das Griffbrett bewegenden Finger vermitteln wollten. Schon bald bauten die Inselbewohner ihre eigenen Instrumente aus Koaholz.

Interessantes!

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Durch amerikanische Soldaten, die u.a. auf Hawaii stationiert waren, kam die Ukulele nach Nordamerika und wieder zurück nach Europa.

Große Bekanntheit erlangte das Instrument durch den Film "Manche mögens heiß" mit Marylin Monroe. In Deutschland wurde die Ukuele erst Ende der 90er-Jahre berühmt, vor allem durch die Raabigramme des TV-Entertainers Stefan Raab. Durch erneute Chart-Platzierungen des Hawaii-Hits "Somewhere over the rainbow" von Israel Kamakawiwoole erfreut sich das kleine Saiteninstrument größter Beliebtheit und ist seit einigen Jahren aus der Musikindustrie nicht mehr wegzudenken.